
Die Sparklausur des schwarz-gelben Bundeskabinetts sieht auch Einsparungen beim Elterngeld vor. Angelika Dahms, Vorsitzende der AsF im Landkreis warnt vor Kürzungen in diesem Bereich.

Die Sparklausur des schwarz-gelben Bundeskabinetts sieht auch Einsparungen beim Elterngeld vor. Angelika Dahms, Vorsitzende der AsF im Landkreis warnt vor Kürzungen in diesem Bereich.
Das Elterngeld gehöre zu den „Hauptverkehrsrouten der Familienpolitik“, lautete eine der Kernbotschaften der AsF.
Das Elterngeld habe maßgeblich zu mehr Chancengleichheit und damit auch zu mehr Gleichberechtigung beigetragen. Einsparungen führten daher wieder in falsche Richtung zurück, bekäftigte Dahms.
Die neuesten Statistiken belegen, dass seit der Einführung im Jahr 2007 die Zahl der Väter, die Elternzeit in Anspruch nehmen, beachtlich gestiegen ist – von rund 3,5 auf 18 Prozent. Damit erhalten Frauen doppelte Unterstützung bei der Erziehungsarbeit: Sie werden finanziell entlastet und erfahren Unterstützung vom Partner. „Dies gelte es zu erhalten, es führt in die richtige Richtung. Entwickeln wir das Modell Elterngeld gemeinsam weiter anstatt es kaputt zu sparen“, sagte Dahms.
Kritik an gelb-schwarzer Sparpolitik
Scharfe Kritik übte Dahms an den Sparplänen der Bundesregierung. Familienministerin Schröder und Finanzminister Schäuble (beide CDU) müssten bedenken, dass die Entlastung der Frau der Gesamtgesellschaft nütze, bevor sie daran gehen, den Koalitionsvertrag zu brechen und das Teilelterngeld auf den „Sankt Nimmerleinstag“ zu verschieben. Gerade in Zeiten der Krise müssten alle Ressourcen gebündelt werden, betonte Dahms. Sie fuhr fort: „Die Wirtschaft braucht die Arbeitskraft der Frauen, vor allem angesichts des demografischen Wandels. Nur wenn wir Familien fördern, können wir langfristig die sozialen Systeme aufrechterhalten“, erklärte die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen.
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