Die Darmstädter Bundestagsabgeordnete Brigitte Zypries (SPD) zeigte sich am Montag erleichtert über die Einigung innerhalb der CDU/CSU zur Zukunft der Jobcenter. "Es ist gut, dass sich die Union endlich dazu durchgerungen hat, einer Grundgesetzänderung zuzustimmen, mit der die Betreuung von Langzeitarbeitslosen 'aus einer Hand' gewährleistet wird", sagte Zypries.
Zypries weiter: "Das ist auch für die Kreisagentur für Beschäftigung des Landkreises Darmstadt-Dieburg enorm wichtig. Die Kreisagentur hat unter der Führung der jetzigen Ersten Kreisbeigeordneten Rosemarie Lück exzellente Arbeit geleistet. Das soll so bleiben - und dafür benötigen auch die Beschäftigten die nötige Gewissheit, wer in wenigen Monaten ihr Arbeitgeber ist."
In der letzten Woche hatte bei der Kreisagentur das turnusmäßige Informationsgespräch mit Bundestagsabgeordneten, Landtagsabgeordneten und den Fraktionsvorsitzenden der Kreistagsfraktion stattgefunden. "Alle waren sich einig, dass die Hängepartie der Bundesregierung für die Beschäftigten der Kreisagentur unzumutbar ist", berichtete Zypries. "Es ist gut, dass die eingespielte Kreisagentur nun in bewährter Form weiterarbeiten kann." Dieses sei vor allem auch im Interesse der betreuten Langzeitarbeitslosen.