Mühltal soll in die Teilregion 2

Veröffentlicht am 16.04.2010 in Landkreis
 

Die SPD-Fraktion im Kreistag Darmstadt-Dieburg hat in ihrer letzten Sitzung des schulpolitischen Arbeitskreises den Entwurf des Schulentwicklungsplanes beraten und sich mit den fünf geplanten Teilregionen auseinander gesetzt. Für die Sozialdemokraten steht nach intensiver Beratung einstimmig fest, dass die Gemeinde Mühltal in die Teilregion 2 (Darmstadt u.a.) übertragen werden muss. Bei den anstehenden Beratungen wird sich die SPD-Fraktion daher für eine Änderung des Planentwurfes stark machen.

Von Beginn an hat die SPD-Fraktion im Kreistag zugesichert, dass es auch im neuen Schulentwicklungsplan vertretbare Lösungen für die Kommunen ohne ein weiterführendes Schulangebot geben wird. Zwar stellen die skizzierten Linien der Teilregionen schon jetzt keine unüberwindbaren Grenzen dar und es wurde auch stets zugesichert, dass die Mühltaler Schülerinnen und Schüler trotz der aktuellen Zuordnung Darmstädter Gymnasien besuchen können, jedoch ist es aus Sicht der SPD-Fraktion dann absolut nicht nachvollziehbar, warum Mühltal nicht unmittelbar der Teilregion 2 zugeordnet wurde. „Das muss geändert werden“, betont die Fraktionsvorsitzende Dagmar Wucherpfennig.
Die SPD-Fraktion sieht in dem gemeinsamen Plan mit der Stadt Darmstadt aber auch ein enormes Potential und verweist auf den Pilotcharakter des ersten gemeinsamen Schulentwicklungsplans in Hessen.

Wichtig ist dabei auch, dass man die Erarbeitung des Plans als offenen Diskussionsprozessbegreift. „Wir betreten mit dem Plan absolutes Neuland. Da ist es normal, dass man mehr Diskussionen und Abstimmungen führen muss, als bei alltäglicher Planung. Diese sollten aber sachlich und fachlich richtig geführt werden. Daher legen wir großen Wert darauf, alle Aspekte gründlich abzuwägen und freuen uns vor allem über die rege Beteiligung und die vielen Impulse aus der Elternschaft des Landkreises“, so der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Martin Griga.
Für die weitere Beratung des Schulentwicklungsplans zählt für die SPD der Grundsatz „Gründlichkeit vorSchneligkeit“.„Nur mit ausreichender Diskussion mit Schulen, Eltern und Verwaltungsstellen werden wir dem hohen Anspruch gerecht. Allerdings müssen alle Akteure offen für neue Ideen sein. Ein neuartiger, innovativer Plan bedingt, dass man auch alte Zöpfe abschneidet“, stelt Dagmar Wucherpfennig abschließend fest.

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