150 Jahre SPD

Geschichte erlebbar machen

Aus Anlass des 150 jährigen Bestehens der Sozialdemokratie zeigte die SPD Otzberg eine Austellung hierzu.

150 Jahre Sozialdemokratie – die Landkreis SPD feiert

-Beginn des Festaktes eine Stunde früher-

Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen feiern die Sozialdemokraten im Landkreis Darmstadt-Dieburg das 150. Parteijubiläum der SPD und laden dazu alle Bürgerinnen und Bürger ein. „Ohne die vielen Menschen, die sich seit eineinhalb Jahrhunderten in der SPD engagieren, wäre Deutschland heute ein anderes Land – und ganz sicher kein besseres!“ ist sich der Vorsitzende der Kreis-SPD, Patrick Koch, sicher. Das Frauenwahlrecht, die Sozialgesetzgebung und Arbeitnehmerrechte – all dies wäre ohne die SPD in Deutschland nicht möglich gewesen.
Die Gründung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands fand am 23. Mai 1863 statt, damit ist die SPD die älteste Partei Europas. „Seit 150 Jahren setzen sich Menschen in der SPD für Freiheit, Frieden und für ein gerechtes und demokratisches Miteinander ein – dies ist für uns ein Grund zu feiern!“, so Koch.
Zum Parteijubiläum wird es zahlreiche Ausstellungen

Erster gemeinsamer Parteitag der Unterbezirke der SPD Darmstadt und Darmstadt-Dieburg

Auf ihrem ersten gemeinsamen Parteitag am Dienstagabend (23.) in der Orangerie befassten sich die beiden Unterbezirke der Sozialdemokraten mit der im Jahre 2014 anstehenden Europawahl. Patrick Koch, Vorsitzender der Landkreis-SPD moderierte den Abend und begrüßte als Hauptredner Michael Roth, den europapolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Generalsekretär der Hessen-SPD. Mit seiner engagierten Rede ging Roth auf alle derzeitigen Diskussionspunkte zu Europa ein. "Die gegenwärtige Finanzkrise ist auch eine Krise des Kapitalismus" führte Roth konkret aus und erläuterte die Frage, welche Lösungsmöglichkeiten es für diese Krise geben kann. Roth mahnte, bei der Bewältigung der Krise nicht das Soziale in Europa zu gering zu bewerten und zeigte Lösungswege für die hohe Jugendarbeitslosigkeit in vielen europäischen Ländern auf.

Diskussionsveranstaltung zum Thema Kinderförderungsgesetz (Kifög) am 17.4. in Groß-Zimmern

Das von der hessischen Landesregierung geplante Kinderförderungsgesetz schlägt in den vergangenen Wochen hohe Wellen. Aus diesem Grund lädt der Groß-Umstädter Bundestagskandidat Dr. Jens Zimmermann zu einer Diskussionsveranstaltung mit kompetenten Gesprächspartnern ein.
Der familienpolitische Sprecher der SPD Landtagsfraktion, Gerhard Merz, ist der schärfste Kritiker des Gesetzentwurfs von CDU und FDP. Mit Rosemarie Lück, der ersten Kreisbeigeordneten und Sozialdezernentin des Landkreis Darmstadt-Dieburg steht eine weitere Expertin für Fragen zur Verfügung. Oliver Schröbel, Landtagskandidat im Wahlkreis 52 (Altkreis Dieburg) macht sich vor allem für den Erhalt der kleinen Kindergärten in seinem Wahlkreis stark, deren Existenz durch das neue Gesetz zumindest bedroht scheint. Die Moderation übernimmt Bundestagskandidat Dr. Jens Zimmermann

Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch den 17. April um 17:00 Uhr im Kulturzentrum Glöckelchen, Angelstr. 18, 64846 Groß-Zimmern.

Die Veranstaltung ist gerade vor dem Hintergrund des Aktionismus der Landesregierung interessant. Gerhard Merz hat die von Ministerpräsident Bouffier vorgestellten Änderungsvorschläge am Kifög als „völlig unzureichend“ bezeichnet. „Dieser Änderungsantrag ist ein aus Panik geborener Versuch, den Menschen, die seit Monaten Sturm gegen dieses Gesetz laufen, Sand in die Augen zu streuen. Der vorgelegte Änderungsvorschlag geht – mit einer einzigen Ausnahme - über kosmetische Korrekturen nicht hinaus. Dadurch wird dieses schlechte Gesetz in der Grundsubstanz nicht verändert. Insbesondere wird es keine Verbesserung bei der unzureichenden Finanzierung insgesamt und bei dem hochproblematischen Finanzierungsmodus nach besetztem Platz geben. Daher erneuern wir unsere grundsätzliche Kritik am Kifög, dass die im Gesetz eingebauten Mechanismen zu volleren Gruppen und zu weniger Fachpersonal führen werden“, sagte Merz am Dienstag in Wiesbaden. Außerdem würden insbesondere kleinere Träger und Einrichtungen im ländlichen Raum in der Existenz bedroht.

Bundestagsabgeordneter

Homepage von Jens Zimmermann

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