Bijan Kaffenberger: „Bildung in Hessen unter Vorbehalt“

Landespolitik

 

Der Landtagsabgeordnete Bijan Kaffenberger (Wahlkreis 50 – Darmstadt II) wünscht allen Kindern und Eltern im Wahlkreis einen guten Start ins neue Schuljahr. Für die Erstklässler beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Damit für sie und alle, die in der Schule schon weiter sind, der Bildungsweg bestmöglich verläuft, bleibt noch einiges zu tun. Das gilt besonders in Bereich Ganztagsschulen, Digitalisierung und bei den Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte. 

„Echte Ganztagsschulen sind ein Beitrag für mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit, weil dort auch Kultur, individuelle Förderung und gegebenenfalls Nachhilfe ohne finanzielle Hürden geboten werden“, beschreibt Kaffenberger die Bedeutung von Ganztagsschulen. „Zudem unterstützen Ganztagsschulen Familien, in denen beide Eltern berufstätig sind“ ergänzt Kaffenberger. Zwar gibt es bereits gute Nachmittagsangebote, diese sind aber oft nicht für längere Zeit finanziell abgesichert und können in vielen Fällen nicht alle Kinder mit Interesse oder Bedarf aufnehmen.

Auch der Digitalpakt wird von der Landesregierung bisher nicht mit Nachdruck angegangen. „Die Landesregierung drückt sich vor einer umfassenden Finanzierung. Stattdessen müssen Schulträger – also die Kommunen – einen großen Teil der Investitionen schultern“, beurteilt Kaffenberger den Stand der Digitalisierung der Schulen. Zudem fehlt ein Landesmedienkonzept, um junge Menschen auf die digitale Zukunft vorzubereiten. „Digitale Bildung meint auch, sich mit Datenschutz und der neuen Arbeitswelt auseinanderzusetzen. Besonders wichtig ist dabei, für einen verantwortungsvollen Umgang im Netz zu sensibilisieren“, meint Kaffenberger.

Gute Bildung kann es ohnehin nur mit ausreichend und gut gerüsteten Lehrkräften geben. Allerdings herrscht in Hessen nach wie vor Lehrkräftemangel. Dieser wurde unter schwarz-grün weder kurzfristig abgebaut, noch wurden langfristig die Weichen gestellt, damit genügend Lehrkräfte vorhanden sind, die mit einer besseren Ausbildung den neuen Herausforderungen gerecht werden könnten.

Seit längerer Zeit liegen von vielen Darmstädter Gymnasien Belastungs- und Gefährdungsanzeigen vor. Deren Anliegen hat Kaffenberger bereits im Landtagswahlkampf im letzten Jahr unterstützt. „Wenn Funktionsstellen nicht besetzt werden und für neue Unterrichtsinhalte die Ausstattung fehlt, ist für viele Lehrkräfte der Antrag auf Teilzeit als einziger Ausweg aus der Überlastung. Da läuft also etwas gewaltig schief“, beurteilt Kaffenberger diesen Zustand.

Bessere Bedingungen für gute Bildung sind unverzichtbar. „Man kann nicht alle Probleme mit mehr Geld lösen, aber wenn die Landesregierung im Bildungsbereich, das meiste unter Finanzierungsvorbehalt stellt, dann stellt sie auch die Zukunft junger Menschen unter Vorbehalt“, fasst Kaffenberger den Weg der Landesregierung zusammen.

Zum Glück gibt es aber auch noch gute Nachrichten zum Schuljahresbeginn. An der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule (GCLS) in Ober-Ramstadt wird am 18. August das „Fliegende Klassenzimmer“ eröffnet. Dieses Projekt fördert Kreativität und bringt Kunst direkt in die Schule und somit zu jungen Menschen. Das „Fliegende Klassenzimmer ist ein Programm der Crespo Foundation in Kooperation mit der GCLS, dem Hessischen Kulturministerium und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg. Gefördert wird es vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. „Es ist wichtig auch Kunst und Kultur an Schulen zu fördern, besonders auch an Gesamtschulen. Daher freue ich mich besonders über die Landesförderung für dieses Projekt“, so Kaffenberger abschließend.

 

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