Der Höchster Verein SV UNSU Karate e.V. lädt zu internationalen Wettbewerben im Odenwald regelmäßig befreundete Vereine ein. Zum 23. Internationalen Odenwaldcup Anfang Dezember in Mörlenbach hatte der Verein ein Team von jungen Sportlerinnen und Sportlern aus Jordanien eingeladen. Da die Deutsche Botschaft in Amman kein Visum zur Einreise nach Deutschland erteilte, war die Teilnahme der Mannschaft am Turnier gefährdet. Mohammed Abu Wahib, Vorsitzender des SV UNSU Karate e.V. bat daher den Bundestagsabgeordneten Dr. Jens Zimmermann um Unterstützung.
„Die deutsche Botschaft hat zur Erteilung der Visa die Vorlage von Kontoauszügen der Eltern aller teilnehmenden Kinder verlangt. Da in Jordanien aber nicht alle Menschen über ein Konto verfügen, ist das Geld zum Nachweis auf dem Vereinskonto gesammelt worden“, erklärt Dr. Zimmermann. „Ich wollte dem Verein gerne helfen und habe deshalb an das Auswärtige Amt geschrieben, die Situation erläutert und um erneute Prüfung des Visa-Antrages gebeten“, so Dr. Zimmermann weiter. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um ein Missverständnis seitens der Deutschen Botschaft handelte. Es sprach damit nichts mehr gegen die Erteilung der Visa und erfreulicherweise konnten alle Sportlerinnen und Sportler am Turnier in Mörlenbach teilnehmen.
Bei einem Besuch in Höchst lernte der Abgeordnete das Karate-Team aus Jordanien persönlich kennen. „Sport verbindet Menschen auf der ganzen Welt. Der Austausch junger Menschen bei einem solchen Wettbewerb leistet einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung. Deshalb habe ich gerne geholfen“, erklärte Dr. Zimmermann in Höchst.