Ortsrundgang der Otzberger SPD in Hering

Kommunalpolitik

 

Der Ortsrundgang der Otzberger SPD bot die Gelegenheit zu einem Zwischenstopp am sogenannten Erlebnisaufstieg zur Veste Otzberg, um den im vergangenen Jahr fertiggestellten Weg in einen Gesamtblick zu nehmen.

Der im vergangenen Jahr fertiggestellte Burgaufgang über 37 Stufen zur Veste Otzberg mit dem Namen „Erlebnisaufstieg“ fand beim Ortsrundgang der SPD besonderes Interesse. Der Weg, der an der katholischen Pfarrkirche „Mariä Geburt“ beginnt, war einst die einzige geschotterte Zufahrt zur Burg, bis 1960 die inzwischen neu asphaltierte Auffahrt ausgebaut wurde. Bereits bei der Neugestaltung des Vorplatzes an der katholischen Kirche am Fuß der Burg 2002 bis 2004 hatte es Überlegungen gegeben, den Weg ebenfalls neu zu gestalten: Das alte Basaltpflaster war sehr uneben geworden und bei Feuchtigkeit gefährlich glatt.

Beim etwa 20-minütigen Stopp bei Temperaturen um den Gefrierpunkt informierte Bürgermeister Matthias Weber (parteilos) die Teilnehmer des Ortsrundgangs detailliert über die Bauausführung und auch die Kosten. Diese liegen laut Weber bei rund 196 000 Euro ohne Wasser und Kanal zuzüglich 44 000 Euro Nebenkosten. Der Beitrag der Gemeinde lag bei rund 89 000 Euro.

Gefördert wurde dieses Vorzeigeprojekt zur fußläufigen Erschließung und Attraktivitätssteigerung der Veste mit Geld aus dem europäischen Leader-Programm, von der HSE, der Sparkasse Dieburg, der Flughafenstiftung, dem Verein Museumsstraße Odenwald-Bergstraße und Privatpersonen, sodass ungefähr 151 000 Euro zusammenkamen – „richtig viel Geld“, wie der SPD-Vorsitzende und Mitglied des Gemeindevorstands, Clemens Laub, anmerkte. Zudem habe Herings Ortsvorsteher Albrecht Uhrig sich intensiv bei der Sponsorensuche eingebracht, wie Weber weiter ausführte.

Für zwei Drittel der Wegstrecke wurde das alte Basaltpflaster wiederverwendet, aus Verkehrssicherungsgründen wurde der Bereich des neuen Handlaufs entlang der Treppe mit Betonwerksteinen hergerichtet. Tafeln informieren über die Geschichte der Veste. „Der hessische Brandmeister sucht Otzberg mit Feuer und Schwert heim – Landgraf Wilhelm II. von Hessen überfällt und verwüstet das Amt Otzberg und Otzberg mit riesigem Heer“, ist da zum Beispiel zu lesen. „Gut gemacht, er hat sich etwas dabei gedacht“, lobte Weber die Arbeit des Künstlers und wies zugleich auf die fünf Basaltstelen mit Geo-Informationen hin.

Weiter erfuhren die Anwesenden, dass die bergseitige alte Mauer am Aufstieg bei der Erneuerung durch mehrere Stufenfundamente statisch gefestigt und abgefangen werden musste – letztendlich ein Grund für die hohen Kosten der gesamten Baumaßnahme. „Im Großen und Ganzen ein gelungenes Ergebnis“, stellten die Teilnehmer unisono nach den Ausführungen Webers fest.

Einkehr war abschließend im gut eingeheizten Heringer Backhaus, dessen Pflege der Verein für Landschafts- und Denkmalpflege Hering übernommen hat. Bei Glühwein und einem kleinen Imbiss gab Vorsitzender Ulrich Lehmeier einen Einblick in die Arbeit des Vereins zur Erhaltung des historischen Gebäudes.

 
 

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