
Den Antrag der Landesregierung zur Bürgerbeteiligung in Hessen sieht die rechtspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Heike Hofmann als "unzureichend und nicht weiterführend" an. "Hessen bleibt damit hinter vergleichbaren Regelungen in anderen Bundesländern deutlich zurück", betonte die SPD-Politikerin. Auch die Senkung der Anzahl der notwendigen Unterschriften von drei auf zwei Prozent der Stimmberechtigten in Hessen bedeute, dass noch immer 87.000 Stimmberechtigte erforderlich seien, um ein Volksbegehren lediglich zu initiieren. "Damit stellt der Antrag nur Kosmetik dar", kritisierte die Weiterstädterin Hofmann. Darin sehe sie keine wesentliche Stärkung der demokratischen Partizipationsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger.

