Als „großen Erfolg“ bezeichnet der Odenwälder Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Zimmermann die jüngste Entwicklung der Odenwaldbahn, der laut Informationen des Rhein-Main-Verkehrsbundes (RMV) zum Fahrplanwechsel 2018 vier neue Fahrzeuge zur Verfügung stehen werden. „Für die Pendlerinnen und Pendler bedeutet der Einsatz von vier zusätzlichen Fahrzeugen zum einen ein besseres Fahrplanangebot und zum anderen mehr Platz in den Zügen“, so Landtagsabgeordneter Rüdiger Holschuh.
Laut RMV sollen die neuen Dieseltriebfahrzeuge im Abschnitt Hanau – Wiebelsbach-Heubach zum Einsatz kommen. Dadurch würden dort Fahrzeuge frei gesetzt, die auf anderen Streckenabschnitten zwischen Erbach und Darmstadt/ Frankfurt vor allem zur Hauptverkehrszeit das Sitzplatzangebot erhöhen sollen. Gegenüber den bisherigen einteiligen Zügen ist von einer Kapazitätserhöhung von annähernd 50% die Rede.
„Diese Entwicklung ist ein wichtiger Schritt für den gesamten Odenwald und bietet eine schnelle Verbesserung und Entlastung für die vielen Pendlerinnen und Pendler, die täglich mit dem Zug zur Arbeit fahren. Als langfristiges Ziel besteht nach wie vor, die Infrastruktur weiter auszubauen“, erläutert Zimmermann. „Für den Odenwald als Standort ist die Verkehrsanbindung an die Nachbarkreise und Metropolen ein überaus wichtiger Faktor, der die Entwicklung der Region voran bringt. Wir befinden uns auf dem richtigen Weg. Als Abgeordnete stehen wir ebenso wie unser Landrat Matiaske in stetigem und gutem Austausch mit den Vertretern des RMV“, ergänzt Holschuh.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Heike Hofmann fordert eine bessere Förderung von Feuerwehrkameradinnen und -kameraden in Hessen. „Die heutige Abwanderung von Feuerwehrleuten nach ihrer Ausbildung ist besorgniserregend. Wenn 26 von 48 ausgebildeten Feuerwehrleuten in Frankfurt den Weg in ein anderes Bundesland suchen, wird deutlich, wie finanziell unattraktiv der öffentliche Dienst in Hessen mittlerweile ist. Nachdem auch die Polizeigewerkschaft über Nachwuchsprobleme wegen der schlechten Besoldung geklagt hat, ist dies eine weitere Konsequenz der gegenwärtigen schwarz-grünen Besoldungspolitik. Mit einem vorgelegten Gesetzentwurf, der lediglich eine ein-prozentige Besoldungssteigerung vorsieht, handelt die Landesregierung weiter entgegen alle Vernunft. Nachhaltige Personalpolitik sieht anders aus“, so die Abgeordnete.
„Endlich ist der Weg frei für offenes WLAN an öffentlichen Orten, in Innenstädten, in Hotels und in Cafés. Wir müssen in Deutschland aufholen und brauchen mehr offenen Zugang zum Internet. Mit der heutigen Bundestagsabstimmung ist es gelungen, die Einrichtung wird endlich möglich“, freut sich Dr. Jens Zimmermann (SPD), Odenwälder Bundestagsabgeordneter, am Rande des Plenums des Deutschen Bundestages.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Heike Hofmann fordert eine bessere Balance zwischen dem Lärmschutz für die Anwohnerinnen und Anwohner am Frankfurter Flughafen und den Notwendigkeiten für den Wirtschaftsstandort zu finden.
„Die kürzlich geäußerte Forderung des Hauptgeschäftsführers der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, Volker Fasbender, den Flughafen Frankfurt nicht durch eine Lärmobergrenze zu beschränken, um somit die wirtschaftliche Entwicklung nicht zu gefährden, konterkariert eine verantwortungsbewusste und nachhaltige Flughafenpolitik“, kritisiert die SPD-Politikerin.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und rechtspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Heike Hofmann begrüßt die nun sehr spät durch die Landesregierung angekündigte Kooperation Hessens mit anderen Bundesländern zur Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen.
„Es ist allerhöchste Zeit für die Landesregierung zu handeln, denn die Wohnungseinbruchzahlen sind in den vergangenen Jahren massiv angestiegen. Der Vergleich mit der jüngeren Vergangenheit zeigt die Brisanz dieses Themas: Seit dem Jahr 2008 stiegen die Zahlen um 60 Prozent und haben einen Höchststand mit 11.595 Einbrüchen erreicht“, so die SPD-Politikerin.
„Die „law and order“ CDU Hessen hat dieses wichtige Feld über Jahre zu Lasten unserer Bürgerinnen und Bürger schleifen lassen. Nun müssen wir feststellen, dass die gute Verkehrsinfrastruktur Hessens gegen die eigenen Bürger gewendet wird. Aufgrund der jahrelangen Sparpolitik durch die Landesregierung kann die Polizei trotz überobligatorischen Engagements der Bediensteten die Versäumnisse der Vergangenheit nicht länger auffangen“, konstatiert die Abgeordnete.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Heike Hofmann fordert, dass Klimaschutz in Hessen bezahlbar für alle Bürgerinnen und Bürger bleiben müsse. „Die jüngste Ideensammlung hierzu von Umweltministerin Priska Hinz, besteht größtenteils aus Grußadressen an die verschiedensten Interessensverbände vom Bauernverband bis zu Naturschutzverbänden und besteht aus alten Forderungen, die die Grünen bei den Koalitionsverhandlungen mit der CDU vor drei Jahren nicht durchsetzen konnten. Konkrete Ziele werden aber nicht benannt“, so die Abgeordnete.
„Für meine Fraktion wird entscheidend sein, dass Klimaschutzmaßnahmen für alle bezahlbar und einfach umsetzbar bleiben. Es darf nicht vom Geldbeutel der Menschen abhängt, ob man sich Klimaschutz leisten kann oder nicht“, betont Hofmann.
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