Landkreis
Mit klaren Beschlüssen für den Erhalt und den Ausbau der sozialen Landschaft und einem Startschuss für die energiepolitische Wende im Landkreis Darmstadt- Dieburg beendete die SPD- Fraktion im Kreistag Darmstadt- Dieburg ihre zweitägige Klausurtagung im baden- württembergischen Neunkirchen. Die Fraktionsvorsitzende Christel Sprößler (Roßdorf) fasste die Ergebnisse der Tagung so zusammen, dass „die SPD im Landkreis aktuelle Themen wie die Entwicklung der Energieversorgung aufgreift, bestehende Ansätze wie im Sozialbereich weiterentwickelt und dabei das Grundziel der Sozialdemokraten, die soziale Gerechtigkeit, nicht aus den Augen verliert“.
SPD Darmstadt-Dieburg setzt konkrete Schwerpunkte für eine schnelle Umsetzung
Der neue Vorsitzende der SPD im Landkreis, Patrick Koch, setzt erste Meilensteine: „Die Umsetzung konkreter Maßnahmen zur Energiewende sehen wir als lokale Herausforderung, der wir uns vor Ort stellen müssen. Es gilt, hier bei uns die Infrastruktur zu schaffen und erneuerbare Energien anzusiedeln“, so Koch. Da, wo Energie verbraucht werde, müsse sie auch erneuerbar produziert werden.
Modell der Energiegenossenschaft überzeugt
Die Reaktorkatastrophe in Japan hat allen deutlich vor Augen geführt, dass die von der SPD seit langem geforderte Abschaltung der Atomkraftwerke notwendig ist. Auch die bisherigen „Atom-Parteien“ CDU und FDP haben dies endlich erkannt. Fraglich ist jedoch, wie wir künftig die Versorgung der Bevölkerung mit zukunftsfähiger – also nachhaltiger – Energie sicher stellen wollen. Um hier Ideen zu bündeln, Erfahrungen auszutauschen und Konzepte zu entwickeln hat die Kreis SPD nun einen SPD-internen Arbeitskreis ins Leben gerufen.
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